E0069 – IMAX für zu Hause, AltspaceVR ist zurück, und Paranormal Activity im Test

Sony forscht an einer neuen Tracking Methode, UPS trainiert seine Fahrer in VR, Fitness-Klassifikationen für VR Spiele, Altspace VR ist zurück im Rennen und ein Fingerring für Augmented Reality. Das und Mehr sind unsere Themen der heutigen Folge. Im Spiel der Woche wirds gruselig. Paranormal Activity: The lost Soul

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3 Comments

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  1. Ist mir noch nie aufgefallen mi ähhs. Und solange es mir nicht auffällt, stört es mich auch nicht.

    Finde ich jeden Fall gut, dass ihr die anderen beide seid, die Paranormal Activity gekauft haben. Ich wusste nur, dass es in ganz Deutschland nur noch einen weiteren Käufer gibt 🙂

    Irgendwie will jeder bei VR mitreden, aber wenn es um Spiele geht, hat auf einmal keiner mehr Geld….

    Naja, hier mal mein Eindruck, der fällt nicht so rosig aus:

    Bevor man das Spiel startet, kommen erst einmal saftige Warnhinweise. Ein wenig übertrieben, wie ich finde.
    Zuerst spielt man ein Tutorial, bei dem man die Steuerung der Move-Sticks nähergebracht bekommt. Man kann sich also auch mit den Move-Sticks einigermaßen vor und zurückbewegen. Sich umdrehen, sprinten. Aber ganz ehrlich? Nur um die zwei blöden Hände vor sich zu sehen, weil es ja immersiver sein soll, da kann ich drauf verzichten. Ich brauchte schon etwas Eingewöhnungszeit mit den Move-Controllern, dann ging es ganz gut. Aber was hätte ich so gerne mit dem nicht unterstützten Joypad gerne gespielt! Das größte Ärgernis persönlich dabei ist eben das unnatürliche “Um die eigene Achse drehen”. Dies geschieht auf Knopfdruck in 30-Grad-Schritten. Ich hasse sowas. Bei Resident Evil 7 konnte man sich geschmeidig umdrehen. Hier geht es wegen den Move leider nicht. Eine kleine Randnotiz nebenbei: Im Tutorial muss man eine Taschenlampe aufheben. Das war bei mir verbugt. Denn die Taschenlampe rückte parallel zu meiner Fortbewegung auch immer in weitere Ferne. So konnte ich nicht weiterspielen und musste neustarten. Ärgerlich! Nach dem Neustart ging es jedoch und so konnte ich das Tutorial beenden.

    Dann fing das Spiel an. Man muss ein paar Meter rennen, bevor man das Haus erreicht. Und da kam schon der zweite ärgerliche Fehler, bei dem ich erstmals in der Komplettlösung nachschauen musste, weil ich nicht weiterkam: Die verschlossene Haustür will mit einem Schlüssel gefüttert werden! Doch den fand ich nirgends. Jetzt kommt es : Genau da, wo man das eigentliche Spiel startet, liegt eine eingeschaltete Taschenlampe auf dem Boden. Für mich sah das aber wie eine natürliche Lichtquelle aus. Somit wusste ich natürlich nicht, dass man sie aufnehmen kann und konnte gar nicht weiterkommen. Denn das Versteck des Schlüssels habe ich natürlich auch schon vorher gefunden, nur wird die Sichtbarkeit dieses Schlüssel erst mit der Lichtquelle der Taschenlampe aktiviert. Völliger Schwachsinn !

    Im Haus angekommen war es anfangs echt schwierig, sich fortzubewegen. Ich blieb sehr oft hängen. Stand öfters vor eine Wand und musste erst die blöden 30-Grad-Schritte machen, bevor ich mich weiter fortbewegen konnte. Zur Steuerung muss man sagen, dass man den Gehweg durch seinen eigenen Blick auch noch beeinflussen kann, sprich: Wenn ich nach links schaue geht die Figur auch in diese Richtung, aber richtig gelungen kann man die Steuerung mit den Move-Controllern nicht bezeichnen.

    Das Schlimmste kam dann noch: Türen aufmachen! Man muss die Türklinke “wie in echt” mit den Movestickts greifen und öffnen, und dann noch die Türen mit einer Bewegung aufziehen. Ich weiß nicht, wie oft ich an den blöden Türen im ganzen Spiel hängengeblieben bin. Furchtbar.
    Ein weiterer fetter Minuspunkt sind Sachen, die man aufheben kann. Da ich im Sitzen PSVR spiele, konnte ich viele Sachen auf dem Boden gar nicht aufnehmen. So musste ich mich kurz bei mir zuhause hinstellen, SELECT drücken für die Kamera neu zu justieren, den Gegenstand aufheben, mich wieder hinsetzen, Kamera justieren und weiterspielen. Ich bleib dabei: PSVR ist mir zu gefährlich im Stehen!

    Die Spielmechanik ist auch alles andere als gut gelöst: Man kann Batterien, Briefe und verschiedene Gegenstände aufnehmen, Vasen, Teddybären anschauen oder die Klospülung betätigen, Schränke und Schubladen öffnen – ABER NUR, wenn die Programmierer das wollten ! So greift man zu 80% “ins Leere”, weil man nicht weiß, was man von dem Inventar benutzen kann und was nicht. Es gibt viele Gegenstände, Türen oder Schränke, die lassen sich nicht öffnen und es ist niemals offensichtlich, welche Dinge man greifen kann. Also bei mir war der Frustfaktor da enorm hoch, weil das einfach nur ein ermüdendes Trial & Error ist. Und da die Steuerung mit den Move-Controllern sehr ungenau ist, fühlt sich das ganze doppelt so schwerfällig an, wie es eh schon ist.

    Der Spielfluss ist auch sehr schlecht gelöst. Beispiel gefällig? Am Anfang des Hauses steckt man im Flur und drei Zimmern fest. Ich bin nicht mehr weitergekommen. Also was macht man nach 15 Minuten spielen? Das zweite Mal in die Komplettlösung schauen, weil man einfach nicht weiterweiß. Ich muss also unbedeutende Batterien aufnehmen und diese triggern dann, dass wie von Geisterhand eine Tür auf einmal auf ist. Bei der ich weiterkomme ?!? Kompletter Schwachsinn. Und so geht es das ganze Spiel über weiter. Es gab genug Momente, bei denen bin ich einfach planlos durch das Haus rumgeirrt und löste zufällig ein Ereignis auf. Durch irgendein banales Handeln ging eine weitere Tür wie von Geisterhand auf.
    Ab und zu findet man auch einen Schlüssel. Dann kann man durch das ganze Haus rennen und raten zu welcher Tür der Schlüssel passt. Bei Resident Evil wusste man IMMER, wohin. Hier hat man zwar teilweise einen Weg vorgegeben, aber wie gesagt: oft rennt man nur blöd durchs Haus und sucht und sucht und sucht… Das darf nicht passieren bei einem Spiel, dass man zu 50 % nicht weiter weiß und es einfach nur durch Zufall weitergeht. Frustrierend !

    Grafisch kommt das Spiel auch nicht an Resident Evil ran. Die Texturen sind einfach gehalten, man hat sämtliche Detailgrad vermieden und sehr oft Recycling betrieben. Quasi alle Türen, alle Fenster alle Schränke sehen gleich aus. Aber den Vogel abgeschossen haben sie mit den Briefen: Wer gemeint hat, dass die Zeilen in “here They Lie” unscharf waren, wird bei Paranormal Activity eines besseren belehrt: Man kann wirklich gerade so mit viel Anstrengung die Briefe lesen. So einen unscharfen Matsch hab ich bisjetzt noch nicht erlebt. Da das Spiel nur in Englisch ist, hab ich auch nicht 100% alles verstanden.

    Kommen wir mal zu den positiven Aspekten: Ja, je weiter ich kam, desto “flüssiger” fühlte sich das Spielen an. Es kommt schon wirklich eine schaurige Atmosphäre auf, auch wenn dieses Haus ziemlich steril wirkt in den meisten Bereichen. Allerdings rennt man von einem Jumpscare in den nächsten. Und das ist zuviel des Guten. Kein Thema, ein paar Jumpscares sind gut. Aber hier haben sie es übertrieben. Das ging soweit, dass ich meine Kopfhörer leiser stellen musste, denn nach dem dritten Mal erschrecken war es mir auch zuviel des Guten. Ich bin ja ein harter Junge, aber in VR schreie ich wie ein kleines Kind durch meine ganze Wohnung bei solchen Jumpscares.
    Egal, man kann also Spaß haben mit diesem ungefähr 2h langen Spiel. Jedoch wurde ich durch oben genannte Mängel immer wieder auf den Boden der Tatsache zurückgeholt. Diese “lange” Spielzeit kommt auch nur zu Stande, weil es so fricklig ist mit den Move-Controllern. Ich denke mit dem normalen Joypad wäre ich in ner halben Stunde durchgewesen.
    Auch die Lichtspielereien sind was absolut Feines.

    Also, zusammengefasst: Paranormal Activity ist auf jeden Fall ein sehr nettes Horrorspiel. Es ist eine super Erfahrung. Allerdings gibt es etliche Sachen, die bei mir den Spielspaß fast ins Bodenlose gezogen haben. Somit leider nur:

    3,5/10

  2. Ich liebe eigentlich Euren Podcast.
    Aber hört bitte mit dem äh und Gestöhne auf.
    Es ist bestimmt nicht leicht wenn man ähh mit Aufnahme redet.
    Aber gerade der aktuelle Podcast war fürchterlich.

    Ansonsten weiter so.

    1. Da sprichst du ein Problem an, welches uns selbst auch sehr stört. Bei den Folgen bei denen wir uns nicht gegenübsersitzen, wie diese, kommt es aufgrund der Latenzen immer wieder vor, dass längere Pausen entstehen oder wir uns ins Wort fallen. Das macht unsicher und begünstigt das Problem noch. Wir geben uns Mühe und versuchen in Zukunft ähhs und öhms weiter zu minimieren. Zudem arbeiten wir auch ständig daran unsere Aufnahmetechniken zu verbessern.

      Danke fürs Hören. Wir hoffen du bleibst uns trotzdem treu.

      Liebe Grüße

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